Psychotherapie HPG
„ Probleme kann man niemals mit der gleichen Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“
(Albert Einstein)
Was ist Psychotherapie?
Psychotherapie unterstützt durch das methodische Einsetzen von therapeutischen Verfahren zur Heilung und Linderung von seelischen Beschwerden,
Erkrankungen und Leiden mit dem Ziel der Linderung oder Heilung.
In der heutigen Zeit bearbeiten und bewältigen viele Betroffene auf diese Weise aktuelle oder nicht bewältigte Probleme.
Was bedeutet Psychotherapie für Sie als Patient?
Es ist nichts, wofür Sie sich schämen müssten, vielmehr zeugt der Entschluss zu einer Psychotherapie von Mut und Stärke, sich
seinen Problemen zustellen und diese mit professioneller Unterstützung anzugehen.
Jede Therapie bietet dem Hilfesuchenden eine Erklärung für seine Symptome und gleichzeitig andere Möglichkeiten sich selbst wahrzunehmen
und auf seine Umwelt zu reagieren, bzw. zu agieren. Die Therapie kann auch ein Feld für neue Erfahrungen sein, mit denen sich die Selbstwahrnehmung
und gewisse Verhaltensweisen verändern lassen, damit Sie für Ihr Leben neue und adäquate Möglichkeiten und Perspektiven entwickeln können.
Meine psychotherapeutischen Behandlungen wenden sich an Personen mit seelischen Leidenszuständen in verschiedenen Lebensbereichen.
Wichtig für Sie ist, dass die aufgeführten Erkrankungen und Beschwerden keine organische Ursache haben.
Hier wäre in erster Linie ein Arzt, ein Psychiater, oder ein Neurologe zuständig.
Da ich ausschließlich therapeutisch mit Ihnen arbeite, verschreibe ich keine Medikamente.
Das Ziel meiner therapeutischen Behandlungen ist, dass Sie nach Ihrer Therapie beschwerdefrei, glücklich und selbstbestimmt
Ihr Leben gestalten können.
Das Therapiekonzept wird individuell für Sie ausgearbeitet.
Meine Arbeitsschwerpunkte sind folgende Störungsbilder:
Angststörungen:
Phobien
Werden auch als Angst vor benennbaren Situationen oder Objekten bezeichnet.
Die Betroffenen fürchten sich meist auf irrationale Weise vor den spezifischen Situationen und Objekten.
Schon bei dem Gedanken an eine bestimmte Situation bekommen sie sehr große Angst. Zum Beispiel beim Sprechen vor einer größeren
Menschenmenge, im Aufzug, auf öffentlichen Plätzen, in der Höhe, beim Zahnarzt, im Flugzeug, in öffentlichen Verkehrsmitteln, vor bestimmten
Tierarten und ähnlichem.. Es kann zu Herzklopfen, Hitze - o. Kälteschauern, Schwindel, beschleunigtem Puls etc., Engegefühl in der Brust, Atemnot,
oder Magen-Darmbeschwerden kommen. Betroffene Menschen versuchen meist, diese Situationen zu vermeiden, was aber nicht immer möglich ist.
Generaliserte(andauernde) Angststörung
Bei der andauernden Angststörung leiden die Menschen meist unter ständig anwesenden, diffusen, unerklärbaren Ängsten, verbunden
mit ständigen Sorgen, Unruhe, Nervosität. und einem kontinuierlich erhöhten Angstniveau, ohne auslösende Situation. Die Symptome
können ähnlich sein, wie die der Phobie, bzw. Panikstörung. Auch Spannungskopfschmerz, Muskelverspannungen, Schlaflosigkeit; Konzentrationsstörungen
u. ein beschleunigter Puls können dazukommen. Diese Art der Angststörung entwickelt sich langsam.
Sie kann auch oft mit einer Depression einhergehen, doch auch für sich allein genommen, wirkt diese Angststörung sehr lähmend.
Panikstörung:
Die Panikattacken im Gegensatz dazu treten plötzlich auf und es ist ebenfalls kein ersichtlicher Grund vorhanden. Hierbei stehen auch die körperlichen Symptome wie:
Zittern, Herzklopfen, Erstickungsgefühlen, Schwindel; Mundtrockenheit, Pulsrasen, Reizdarm usw. im Vordergrund. Eine Panikattacke kann mit oder
ohne eine Phobie auftreten und dauert ca. 10-30 Minuten.
Lesen Sie mehr zum Thema Angststörungen unter „Wissenswertes zu meinen Beratungsschwerpunkten“
Belastungs- u. Anpassungsstörungen
Diese Menschen haben ein schwerwiegendes Ereignis von außergewöhnlicher Belastung erlebt. (Unfälle, Naturkatastrophen, Flucht, Krieg). Auch
Erlebnisse, die eine erhebliche Veränderung im sozialen Gefüge hervorrufen gehören hierzu.
(Arbeitsplatzverlust, Trennung, Tod eines geliebten Menschen).
Die Symptome sind: Angst, depressive Stimmung, Rückzug, Schlafstörungen, Albträume, Flashbacks, oder körperliche Symptome wie Herzklopfen,
Schwitzen und ähnlichem.
Somatoforme Störungen
Psychische, unbewusst verdrängte Probleme drücken sich in körperlichen Beschwerden aus. (griech. Soma =Körper) Herz-Kreislauf
Beschwerden, Magen-Darm Beschwerden, Probleme im gynäkologischen und urologischen Bereich und Brustschmerzen, Atemhemmung und Halsenge können
auftreten. Die Beschwerden sind nicht ausreichend medizinisch erklärbar. Vor allem haben die Patienten einen langen Leidensweg mit vielen
Arztbesuchen hinter sich.
Wichtig: organische Ursachen müssen ausgeschlossen werden!!!
Schlafstörungen
Die Betroffenen können nicht einschlafen, oder durchschlafen. Sie beschäftigen sich sehr viel mit dem Thema Schlaf und sorgen sich über
die daraus resultierenden Folgen. Wichtig ist, dass keine körperlichen Ursachen zugrunde liegen, bzw. eine andere psychische Krankheit.
Suchterkrankungen
Hier handelt es sich um Betroffene, die unter Drogen- Alkohol- bzw. Medikamentensucht leiden. Auch weitere Formen der Abhängigkeit,
wie Internet– oder Handysucht und weitere Arten gehören hierzu. Körperliche, psychische und auch soziale Schädigungen können durch Missbrauch,
oder Sucht entstehen. Bei Abstinenz treten Entzugssymptome auf.
Lesen Sie mehr zum Thema Suchterkrankungen unter „Wissenswertes zu meinen Beratungsschwerpunkten“
Leichte/mittelschwere Depressionen
Die Depression hat viele Gesichter. Eines jedoch ist immer gemeinsam: Ein normales Leben ist nur stark eingeschränkt möglich, tägliche
Pflichten werden schnell zu einer unüberwindlichen Hürde. Die Gedanken sind von negativen Überzeugungen erfüllt, besonders
was den Selbstwert oder die Zukunftsperspektive betrifft.
Meist sind depressive Menschen antriebslos, sie können sich nur durch das Leben treiben lassen, spüren gleichzeitig eine innere Unruhe,
haben an nichts mehr Interesse oder Freude, können sich nicht mehr konzentrieren und wirken apathisch.
Sie leiden unter:
Ermüdbarkeit, fehlendem Antrieb, Freudlosigkeit, Gefühlsarmut, Interessenverlust,
Grübeln, Konzentrationsstörungen, negativen Überzeugungen,
Schlafstörungen, vermindertem Appetit, Ängsten, Gefühl der eigenen Wertlosigkeit, negative Selbstwahrnehmung und körperlichen
Symptomen wie z. Bsp. Magen-Darmproblemen, Kopf, Rückenschmerzen, Herz- Kreislaufbeschwerden, Schwindel, evtl. Suizidneigungen.
Eine Depression kann aber auch aus anderen bereits vorhandenen Erkrankungen entstehen. So sind z. Bsp. Menschen, die an Zwängen, Angsterkrankungen,
Alkoholismus, Schlaflosigkeit, organischen Erkrankungen oder chronischen Schmerzen leiden, anfällig für eine Depression.
Viele depressive Menschen können noch nicht mal mehr eine Traurigkeit empfinden, sie sind innerlich leer und ohne Gefühle.
Lesen Sie mehr zum Thema Depressionen unter „Wissenswertes zu meinen Beratungsschwerpunkten“
Bei psychischen Erkrankungen wie schweren Depressionen, Manien, Schizophrenie oder körperlich begründbaren
Psychosen ist dringend fachärztliche Behandlung angezeigt!
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